Häufig gestellte Fragen


Allgemeine Informationen zum Ausbildungsberuf Automobilkaufmann/frau:

Ausbildungszeit:
Ausbildungsbetriebe:

Beschulung:
Einzugsgebiet/
Zuständigkeit:
3 Jahre
Autohäuser, Fahrzeughersteller, Händler von Zweirädern, Nutzfahrzeugen und Omnibussen
Staatliche Berufsschule Neu-Ulm
  • Landkreis Günzburg
  • Landkreis Neu-Ulm
  • Landkreis Dillingen (ohne die Gemeinden Binswangen, Buttenwiesen, Laugna, Villenbach, Weringen, Zusamaltheim)
  • Stadtkreis Ulm
  • Alb-Donau-Kreis
  • Kreis Heidenheim
  • Kreis Biberach

1. Was lernt ein Automobilkaufmann/-frau im Ausbildungsbetrieb ?

Alle Arbeiten, die mit der Reparatur und dem Verkauf von Fahrzeugen und Ersatzteilen zusammenhängen. Beispiele für diese Arbeiten sind:
  • Abwicklung von Reparaturen und Unfällen
  • Verkauf, Finanzierung und Leasing von Neuwagen
  • Bewertung, Ankauf und Verkauf von Gebrauchtwagen
  • Einkauf, Lagerung, Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör
  • Angebot und Verkauf von Zusatzleistungen wie Mietwagen, Versicherungen, Fahrzeugzulassung


2. Was lernt ein Automobilkaufmann/-frau in der Berufsschule ?

Der Auszubildende lernt in der Schule ein breites kaufmännisches Wissen, das für alle kaufmännischen Berufe als Grundlage dient. Der betriebliche Alltag wird in der Berufsschule theoretisch aufbereitet, der Unterricht bildet damit eine Grundlage für die praktischen Tätigkeiten im Betieb. Spezialisierung und allgemeine kaufmännische Qualifizierung ergänzen sich optimal. Das lässt sich an einigen Beispielen zeigen:

Allgemeine kaufmännische Qualifizierung:
Branchenspezifische Ausbildung:
Kaufvertrag, Werkvertrag,
Allgemeine Geschäftsbedingungen
-> Regelungen im BGB
Abwicklung verschiedener Auftragsarten im Werkstattgeschäft (Kundenauftrag, Garantie, interner Auftrag...) unter Beachtung der ZDK- Reparatur -bedingungen.

Teileverkauf und Fahrzeugverkauf mit den jeweiligen ZDK - AGB.
Kaufvertragsstörungen - Regelungen im BGB
Fallstudien aus der Fahrzeugbranche
Finanzierung und Leasing mit Versicherungsdienstleistungen
Untersuchung und Berechnung von Angeboten
Buchungsregeln, der Jahresabschluss
Branchenübliche Beispiele und Kennzahlen, Kontenrahmen des ZDK
Kosten- und Leistungsrechnung
Aufbau und Anwendung des BAB im Autohaus
Kurzfristige Erfolgsrechnung für autohausspezifische Sachverhalte
Aufbau derVerkaufsgespräche
Anwendung der Kenntisse über Verkaufsgespräche verbunden mit den Grundlagen der Fahrzeugtechnik
Problemorientierte Anwendung verschiedener EDV-Programme
Produktlebenszyklen oder Marktanteile mit einem Programm berechnen und graphisch darstellen

Für Werbeaktionen Serienbriefe erstellen

Eine Veranstaltung durch ein Präsentationsprogramm unterstützen


3. Was erwarten die Unternehmen von Ihren Bewerbern ?
  • Guter Schulabschluss, bevorzugt Realschule und Abitur
  • Gutes Deutsch: Textverständnis (Gesetze), gutes Ausdrucksvermögen mündlich und schriftlich
  • Zusammenhänge erkennen und Regeln anwenden, z.B. Buchungsregeln und gesetzliche Vorgaben auf betriebliche Sachverhalte anwenden
  • Fleiß, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit


4. Ist der Beruf auch für Frauen geeignet ?

Zur Zeit befinden sich 30 – 40 % Schülerinnen in der Ausbildung. Wie jeder andere kaufmännische Beruf ist auch dieser Beruf für Frauen sehr gut geeignet. Veränderungen in der Kundenstruktur lassen sogar eine steigende Nachfrage nach Automobilkauffrauen erwarten.


5. Gibt es genügend Ausbildungsplätze ?

Auch in diesem Ausbildungsberuf gibt es zur Zeit mehr Ausbildungswillige als Ausbildungsbetriebe. Mit einer engagierten Suche nach einem Ausbildungsplatz bestehen jedoch sehr gute Chancen auf eine Stelle. Viele Unternehmen, die diesen Beruf ausbilden können, bilden zur Zeit nicht aus. Bei entsprechenden Bewerbern entscheiden sich die Unternehmen häufig für eine Ausbildung. Initiativbewerbungen ermöglichen einen ersten Kontakt zu den potentiellen Ausbildungsbetrieben (siehe allgemeine Informationen).


6. Welche beruflichen Perspektiven haben Automobilkaufleute nach der Ausbildung ?
  • Automobilkaufleute finden eine Anstellung in der gesamten Fahrzeugbranche (Autohäuser, Autovermietungen, Fahrzeughersteller, Zulieferer, ...
  • Ein weites Beschäftigungsfeld bieten Versicherungen und Finanzdienstleister
  • Automobilkaufleute erhalten in ihrer Ausbildung eine breite kaufmännische Qualifizierung. Mit diesem Wissen und Können ist eine erfolgreiche kaufmännische Tätigkeit in allen Branchen möglich.


7. Was bietet die bsnu den Automobilkaufleuten ?
  • Die bsnu hat für jedes Fach einen Spezialisten gefunden: Finanzdienstleistungen werden von einem Lehrer mit Bankenerfahrung unterrichtet, Verkaufsgespräche und Lagerhaltung unterrichtet eine Lehrkraft mit Berufserfahrung im Einzelhandel. Der Lehrer für die Abwicklung der Werkstattaufträge und die Fahrzeugtechnik war vor seiner Lehrtätigkeit als Kfz-Meister in der Praxis tätig. Die Fahrzeugtechnik wird in der Schulwerkstatt an Fahrzeugen und an Modellen unterrichtet. Bei der Vermittlung der technischen Grundlagen wird besonders die kaufmännische Perspektive beachtet: Welches Wissen erwartet ein Kunde von einem Autoverkäufer? Welches technische Wissen ist im Lager oder bei der Auftragsabwicklung notwendig?
  • Die bsnu hat die geeigneten Fachräume und Klassenräume und die notwendige EDV-Einrichtung.
  • An unserer Schule werden auch Kfz-Mechatroniker unterrichtet. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Schülern in unserer Schulwerkstatt die technischen Grundlagen zu vermitteln, ohne sie an eine weitere Schule abordnen zu müssen. Die Schüler können hier die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kaufleuten und Werkstattpersonal erleben, die eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Autohaus ist.


8. Wie verläuft die Prüfung ?

Zwischenprüfung:

120 min, Auswahlantworten für ca. 40 Fragen zu allen Stoffgebieten

Abschlussprüfung:


Schriftliche Prüfungsfächer: Vertriebs- und Serviceleistungen 120 min.

Finanzdienstleistungen 60 min.

Wirtschafts- und Sozialkunde 60 min.



Praktische Prüfung: Prüfungsgespräch ausgehend von einem Praxisfall bis 30 min.

Prüfungstermine: siehe Links

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